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Tauchweekend Allgäu

October 2, 2017

Für die „Schöggele“ unter uns, hat das Wochenende bereits am Freitagmorgen gestartet. Wir haben uns fast alle pünktlich um 8.00 bei der Raststätte Rheintal getroffen. Die anschliessende Fahrt zu dem Blindsee haben alle gut gefunden, wobei wir uns gegen Mittag bereits ausrüsten konnten.

Weil wir ja auch sportliche Nichttaucher unter uns hatten, welche dann lieber auf ein Bike gestiegen sind, wartete eine Gruppe bis der Taxiservice die Barriere am Blindsee auch noch durchquerte.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Anderen bereits im Wasser verschwunden, und konnte sich in der mässigen Sicht vergnügen. Die meisten sahen schon die ersten Forellen und Zander, wobei weitere Spass am „Schlämmeln“ beim Ruderboot fanden. Leider mussten nach dem ersten Tauchgang alle erfahren, dass unser geliebter Tauchleiter den Reissverschluss seines Anzuges zerstörte. Nach seiner Aussage war es zwar keine Absicht, aber wer weiss, vielleicht wollte er einfach einen Grund finden, um sein Doppelzwölf an den sympathischen Autor dieses Berichts zu verkaufen (aber bitte bleib im Tauchbusiness Thomas!).

Nach einem gemütlichen Picknick im schönen, warmen Wetter absolvierten einige einen Spaziergang um den See, unsere Weissensockenträger (Sorry, aber man zieht auch nicht vom Kt. Schwyz ins Aargau) besuchten die Stör im Haussee und der Rest ist wieder vor Ort ins Wasser gestiegen. Nochmals genossen wir einen Tauchgang mit vielen Bäumen, wobei nun auch noch die restlichen Taucher Zander und Forellen sahen.

Leider hat sich Thomas in der Zwischenzeit entschieden, den Heimweg anzutreten wofür natürlich alle Verständnis hatten. Mit Tränen in den Augen mussten wir uns also verabschieden und sind nach erfolgreichem Verstauen des Tauchequipments in Richtung Taucherhof in Aitrang losgedüst.

Der Zimmerbezug ging schnell und wir bewe gten uns dann in Ötels Geheimtipp „Hubertus“, wo sich auch noch der Rest der Truppe zu uns gesellte. Die nun komplette Gruppe durfte ein äusserst leckeres Abendessen geniessen. Mit der offiziell erlaubten Alkoholmenge intus, machten sich anschliessend noch acht Leute auf den Weg in den Haus-See vom Taucherhof. Alle sahen Hechte, diverse Stör und den heissbegehrten Albino-Stör. Ein Buddyteam hatte sogar das Glück, einen angeblich gigantischen Karpfen zu entdecken.

Nachdem die Einen schon während dem Deko-Bier ihre Augenlieder entspannten, sind nach kurzer Zeit alle in ihren Zimmern verschwunden.

Für die einen schon eher spät, für die anderen doch schon qualvoll früh, startete der zweite Tag bereits um halb Neun beim Frühstück. Bereits am Morgen mussten wir uns von unseren nicht-taucher-ladies verabschieden, da die sich auf den Weg zu zwei Schlössern machten. Leider kann ich nichts dazu schreiben, da ich ein totaler Banause bezüglich Kultur bin. Aber anhand der Bilder sind diese wunderschön, und die beiden hatten sicherlich eine super Zeit.

Für die Taucher wurde aufgrund des Regens in den Vortagen und daher schlechter Sicht vom Uri- und vom Frauen-See abgeraten. Deswegen sind dann alle pünktlich um 10.00 mit zwei beladenen Bussen und drei PW’s in Richtung Plansee gefahren. Trotz durchaus akzeptabler Sicht, passte die Aussage „guter Tauchgang“ nicht ganz. Man entdeckte zwar ein paar Holzüberreste von irgendwas, jedoch verbrachte man doch die meiste Zeit mit einer Aussicht auf eine aussergewöhnlich konstante Sedimentlandschaft. Zwischendurch schaute doch noch ein sogenannter „Flussbarsch“ vorbei, welcher sich tatsächlich ein klein wenig von unseren Egli unterscheidet.

Unser Essensglück vom Vorabend ging nach einem ganz kurzen Spaziergang weiter. Unter der wärmenden Sonne genossen die meistens Schnippo oder Salat mit einer Fischkollektion aus dem danebenliegenden Plansee (oder vielleicht doch aus dem Supermarkt?). Jedenfalls hatten alle einen glücklichen Gesichtsausdruck nach dieser Stärkung.

Wie am Vortag trennten sich die Wege unserer Gruppe nach dem Essen wieder. Einige sind zurück zum Haussee gefahren, die Anderen nahmen nochmals einen stündigen Weg auf sich, um an den Lechausee zu gelangen. Dieser überzeugte mit guter Sicht was noch durch die zum Teil einwirkenden Sonnenstrahlen unterstrichen wurde. Der 6 Meter Tauchgang hat sich definitiv nur schon wegen der speziell überwachsenen und Canyon-artigen Landschaft gelohnt. Auch hier fand eine Forelle Interesse an den Tauchern, und hat sich immer wieder blicken lassen. Und dann, Pinkelventil sei Dank, hat sich mein Buddy fachgemäss vor die Bäume gestellt, um sein äusserst dringendes Geschäft so kurz vor dem Ausstieg zu vollbringen. Da das zusehen diese Spektakels eigentlich gar nicht mal so toll ist, musste ich mich mit diesem komischen grauen Klumpen im Seegrass begnügen. Nach genauerem Hinschauen hat sich dann herausgestellt, dass dies gar kein Stein, sondern ein Lebewesen ist. Zwei dreimal abgeschüttelt, und siehe da, ein äusserst seltener Aal zeigte sich. Nach dem Auftauchen haben wir noch zwei weitere Taucher in den Aalclub aufgenommen, und haben uns nochmals in die Gemächer unseres lieben Freundes gesellt. Den Fund kommunizierten wir dann auch noch der restlichen Truppe, welche dann aber die Strapazen von den sage und schreibe 4.5 Meter tiefe und zwei Flossenschlägen nicht mehr auf sich nehmen wollten.

Wir hatten gar keine Zeit dieses Ereignis zu verarbeiten, und schon sassen wir vor dem weltbekannten heissen Stein beim Taucherhof. Wir wurden nahezu gemästet, konnten äusserst guten und auch noch ausserordentlich günstigen Wein geniessen, und natürlich gab es auch ein zwei Bier um das ganze abzurunden. Dem Besitzer sei Dank, erhielten wir zum Verdauen sogar noch ein zwei „Schnäppsli“, wobei die Flaschen letzten Endes aufgrund des leeren Inhalts noch transparenter aussahen. Es wurden noch heisse Diskussionen über gute und schlechte Tauchorganisationen geführt, wobei dann das Fazit irgendwie in den Erinnerungen verschwindet. Die einen früh die anderen spät, meines Wissens hat jeder nach diesem gelungenen Abend den Heimweg geschafft.

Am nächsten Morgen war dann ziemlich klar, wer zu der späteren Garde gehörte, und bei wem die Vernunft siegte. Zum Morgenessen erschienen nämlich nur 80%, so schätze ich. Bis dann auch noch die letzten 20% aus dem Bett gekrochen sind, befanden sich die meisten bereits wieder im Haussee. Mir wurde noch mitgeteilt, dass den einen sogar nahe gelegt wurde, dass Sie sich doch nochmals hinlegen sollen, bevor Sie ins Auto sitzen. Und dies nur deswegen, weil anscheinend eine leicht von Alkohol angehauchte Luft aus dessen Mündern entwich.

Glücklicherweise haben sich noch alle im Chat für das tolle Weekend bedankt, woraus man schliessen kann, dass alle gesund und munter zuhause angekommen sind.

Danke Euch allen für das geniale Wochenende und allzeit „Gut Luft“

 

 

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